Workshop „Sport und Propaganda“

Christoph Hochmüller von der „ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus“ leitete einen Workshop in den 4. Klassen zum Thema „Sport und Propaganda“.

 

Ziel des Workshops ist es, anhand von vier Beispielen die Rolle des Sports für die Politik aufzuzeigen. Gleichzeitig soll auch untersucht werden inwieweit Sport politisch bzw. propagandistisch ist.

Die Geschichte des Sports geht bis in die Frühzeit bzw. die frühen Hochkulturen zurück. Anfänglich war der Sport jedoch ein Teil von kultischen Handlungen und zählte somit zur Kultur. Auch war Sport lange Zeit nur der sozialen Oberschicht zugänglich, hat sich dann im Laufe der Zeit aber von der Kultur gelöst und sich zum internationalen Wettkampfsport entwickelt. Dieser ist es auch, der von Staaten und seinen Systemen missbraucht wird. Über die Olympischen Spiele 1936 in Berlin, die Sportpolitik der DDR, den Olympiaboykott 1980 und die Olympischen Spiele 2008 in Beijing spannt sich der Bogen, mit dem das Verhältnis von Sport und Politik dargestellt wird. Weil der Sport von der Politik missbraucht wird macht er Geopolitik.

 

 

Ein weiterer Workshop der „ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus“ beschäftigte sich mit den wichtigsten Jugendkulturen und Jugendszenen von Rockabillys über Hippies bis zum Hip -Hop.